Ein wunderbares „32. Achter de Dieken“

Dank der grenzenlosen Unterstützung durch den Wettergott war das Radsportwochenende in Ostfriesland ein Selbstläufer. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag fanden die Teilnehmer aus nah und fern gut zu befahrende Straßen, sehr verkehrsarme Wege hinter den Deichen und auf den Fehndörfern sowie eine quasi perfekt funktionierende Ausschilderung.
Das größte Problem stellte vor allen Dingen am Samstag der Ostwind dar, der auf der 158 km langen Runde durch die Krummhörn und an der Küste den Teilnehmern meist ins Gesicht blies oder schräg von der Seite kam. Dieses Element verbunden mit der starken Hitze führte dazu, dass manch einer an die Grenze seiner Belastbarkeit gehen musste. Nur ein absolut erschöpfter Fahrer musste die Fahrt im Besenwagen beenden. Bei den hohen Temperaturen, die am Samstag herrschten, ist der Bedarf an Flüssigkeit viel größer als sonst. Am Sonntag gab es solche Probleme nicht, weil die höchst zu fahrende Distanz „nur“ 115 km betrug.
In Oldersum gab es durch eine Unachtsamkeit zwar den Sturz von 2 Fahrern, aber diese konnten nach einer kurzen Behandlung im Leeraner Krankenhaus noch am selben Tag die Heimreise antreten.
Die Radsportabteilung mit Abteilungsleiter Patrice Sineux und Veranstaltungsleiter Stephan Mayer freut sich jedenfalls riesig, dass sie dank der tollen Mitarbeit der Triathleten es wieder geschafft hatte, ein würdiges „Achter de Dieken“ auf die Beine zu stellen. Die „Dreikämpfer“ des MTV, die sich in den Dienst der guten Sache gestellt hatten, sollten schon genannt werden: Abteilungsleiter und Vorstandsmitglied Clemens Köster, Gerd Wolken, Matthias Heiken, Günter Grünebast, Ralf Neitemeier, Janno Meenken, Michael Zimmermann, Sonja Jakob und Dr. Andrea Jeschke. Ohne sie wäre die von Überalterung geplagte Radsportabteilung allein nicht mehr imstande, eine solche logistische Leistung zu erbringen. Insgesamt sorgten 29 Sportsfreunde dafür, dass alles ohne größere Reibungsverluste funktionieren konnte.
Die neue Start -und Zielanlage in den Räumen der BBS Aurich kam bei allen sehr gut an. Ein großes Dankeschön verdient sich Hausmeister Barth, der die Veranstalter nach Kräften unterstütze.
Der Dank der Abteilung gilt auch dem Radsporthaus Rose in Bocholt, die es möglich machte, dass jeder Teilnehmer mit einem Erinnerungsrucksack nach Hause fahren konnte.
Am Ende der 2tägigen Tour wurden auch die Teams mit den größten Teilnehmerzahlen mit einer von Werner Kaluza gestalteten Erinnerungsgabe ausgezeichnet. Diese waren der TuS Zetel, der RSC Schwelm, die LG Emden, die RSG Leer und der RV Iduna Berlin. Eine
Sonderauszeichnung bekam „Marathon-Willi“ aus Ibbenbüren, der am Freitag mit dem Rad anreiste, anschließend die Kaffeefahrt über 60 km mitmachte (insgesamt 240 km) und am Samstag und Sonntag respektive 158 und 115 km fuhr. Nach eigener Aussage bekam ihm der Schlaf auf einer Turnmatte der Zingelturnhalle ausgezeichnet!
MTV-Vorsitzender Wilfried Theessen freute sich über das Ergebnis und bedankte sich bei Teilnehmern und Organisatoren, bevor er sich mit ihnen für das erste Augustwochenende im Jahr 2015 verabredete.

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